CLUBEVENTS 2018

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Clubabend "August"

» Datum Donnerstag, 30. August 2018
» Uhrzeit 19:00 Uhr
» Ort Adams Gasthof Moritzburg

Fuelish

Mit dem Audi TT auf heiligem Motorradboden

Wer war doch gleich Ewald Kluge? Außerhalb der Biker-Szene dürfte diese Frage Stirnrunzeln erzeuge...

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Wer war doch gleich Ewald Kluge? Außerhalb der Biker-Szene dürfte diese Frage Stirnrunzeln erzeugen. Ewald Kluge war einer der erfolgreichsten deutschen Motorrad-Rennfahrer. In der Nähe des Berliner Funkturms steht ein Denkmal des Dresdener Krad-Sportlers. Und irgendwie hat seine Karriere auch mit den neuen Audi TT zu tun. Genau 80 Jahre ist das jetzt her. Sommer 1938. Da trat Kluge bei einem damals schon berüchtigten Motorradrennen an. Seit 1907 waren zahlreiche Fahrer, auch Piloten von Rennwagen, bei dieser Wettfahrt verunglückt. Ewald Kluge fuhr eine 250er-DKW. Und er gewann die gefährliche Hatz. Es war die Tourist Trophy auf der Insel Man. Deren Abkürzung „TT“ gehört zum Grundvokabular aller, die sich für Motorradrennsport begeistern. Kluge war der erste Deutsche, der sich hier den Sieg holte. Ihren Sonderstatus hat die „TT“ dem Umstand zu verdanken, dass sie nicht auf einem speziell für Rennen vorgesehenen Rundkurs stattfindet, sondern auf öffentlichen Straßen, durch Städte, Dörfer und Wälder. Am 18. August ist es wieder soweit: Der Manx Grand Prix, der auf derselben Strecke ausgetragen wird wie die TT, lässt bis zum 31. August die Insel vibrieren. Kräder diverser Hubraum-, und Fahrer verschiedener Alterklassen gehen an den Start, darunter viele Newcomer, die Erfahrungen für die TT sammeln wollen. Unsere persönliche TT-Erfahrung wird auf vier statt zwei Rädern ausgetragen. Der Audi TTS ist frisch renoviert, was aber kaum zu sehen ist, denn an einer „Design-Ikone“ enthält man sich besser der plastischen Chirurgie. Eine Handschaltung wurde bei der Renovierung ebenso aus dem Programm gestrichen wie der Dieselantrieb, was laut Audi aber nichts mit den in Verruf geratenen Aggregaten zu tun hat, sondern schon länger geplant war. Die eng geschnittene Karosserie, das klingt einleuchtend, hätte keinen Platz für einen Adblue-Tank geboten, der für die Abgasreinigung per SCR-Kat notwendig gewesen wäre. Das Modellkürzel ließe sich gut mit Tradition und Technik übersetzen, denn beides spielt für die Verbindung des Autos mit der Isle of Man eine große Rolle. Ewald Kluges Motorrad mit der Modellbezeichnung ULD 250 wurde von jener Firma gebaut, die 1932 in der Auto Union aufging, aus der später die Audi AG wurde. Erstmals zierten die Buchstaben TT die sportliche Version des NSU Prinz von 1965. Erneut kamen sie an der 1995 gezeigten Studie des TT-Roadsters zum Einsatz. Das zur Tradition. Die Technik von heute manifestiert sich in folgenden Fakten: Der 2,0-Liter-Turbobenziner leistet 306 PS (225 kW), das sollte für schmackhaften Vortrieb eines rund 1400 Kilogramm leichten 2 2-Sitzers reichen. Maximal 400 Newtonmeter Drehmoment, 20 mehr als bisher, werden an sämtliche Räder verteilt, ohne Mühe spurtet das Coupé in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h. Trotz der Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h würde man während des TT-Rennens auf der „Sulby-Straight“-Geraden wahrscheinlich von einem Biker überholt. Die höchste dort je gemessene Geschwindigkeit betrug 332 km/h. Die Strecke ist mörderisch. Und das leider im wörtlichen Sinne. Auf dem Snaefell Mountain Course sind bei Motorsportveranstaltungen seit 1911 fast 250 Menschen zu Tode gekommen. Respekt ist also angesagt, auch wenn wir von den knapp 38 Meilen (61 Kilometer) nur etwa ein Drittel unter die Räder nehmen wollen. Auf dem Weg zum Startpunkt bei Creg-ny-Baa werden die wohlmeinenden Versuche sichtbar, das Risiko für die Wettbewerbsfahrer zu mindern. Laternenpfähle und Gartenzäume sind mit Schaustoffpolstern ummantelt oder mit Matten belegt, Bordsteine mit dem für Rennstrecken typischen Rot-Weiß-Muster von Curbes angemalt. In einem mehrjährigen Verhandlungsmarathon mit den Behörden der Insel ist es Audi gelungen, einen Abschnitt des sonst viel befahrenen Kurses temporär sperren zu lassen. Das dient – ebenso wie die lokalen Streckenposten mit ihren Flaggen - der Sicherheit, ändert aber nichts an einer weiteren Besonderheit des Schauplatzes: Die Isle of Man ist „autonomer Kronbesitz“, gehört also nicht zum Vereinigten Königreich von Großbritannien, weshalb die allgemeinen Tempolimits der britischen Straßenverkehrsordnung hier nicht gelten. Das kleine Lederlenkrad fest im Griff steigen wir aufs Gas. Der Druck in den Sportsitz könnte eine noch herzhaftere Soundbegleitung vertragen. Womöglich sind der neue Partikelfilter und die darauf angepasste Motorsteuerung dafür verantwortlich – oder es soll noch „Luft nach oben“ bleiben, wenn der TTRS mit seinem kernigen Fünfzylinder kommt. Zügig sortiert die Sieben-Gang-S-Tronic die Übersetzungen durch, bis 5300 Umdrehungen liegt jeweils volle Schubkraft an. Die weiße Silhouette von Kate’s Cottage in der Ferne dient als Orientierungspunkt, wie es nach der zarten Rechtsbiegung weitergeht, weiß der bewölkte Himmel. Zum Glück ist die Fahrbahn trocken, der Quattroantrieb kann seine Traktionsvorteile voll ausspielen. Es hilft ungemein, die volle Straßenbreite ausnutzen zu können und nicht über Links- oder Rechtsverkehr nachdenken zu müssen. Die Piste ist ein Galadinner für PS-Feinschmecker, sanfte Anstiege und geschwungene Abfahrten, übersichtliche Bögen und sich gemein verengende Kehren wechseln sich im Stakkato-Rhythmus ab. Zum Blick auf die malerischen grünen Hügel und die Irische See bleibt wenig Zeit. Unsanft eingebremst wird unser Audi von der Snaefell Mountain Railway, einer der vielen Eigentümlichkeiten der Insel, die beim Streckenposten Bungalow die Fahrbahn kreuzt. Willig folgt der TTS minimalen Steuerbewegungen, die Lenkung ist ein Fest an Direktheit und Präzision. Nur zwei Umdrehungen sind es von Anschlag zu Anschlag. Die brauchen wir jetzt. „Hairpin“ ist das englische Wort für Haarnadel und genauso sieht die Kurve aus, die diesen Namen trägt. Hier heißt es Schritttempo, U-Turn, das sichere Geläuf des gesperrten Abschnitts ist zu Ende. Nicht aber das Vergnügen, den Audi über den historischen Asphalt zu treiben. Der Horizont ist das Limit. (ampnet/afb) Autor: Axel F. Busse Fotos: Auto-Medienportal.Net/Audi


OGP 2018: Porsche feiert 70 Jahre Historie

Porsche Classic feiert beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10.-–12.8.2018) seine 70...

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Porsche Classic feiert beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring (10.-–12.8.2018) seine 70-jährige Sportwagenhistorie. Stellvertretend für die Klassiker aus Zuffenhausen steht ein weiterer runder Geburtstag im Mittelpunkt: 30 Jahre 911 der Generation 964. Derek Bell, fünffacher Gesamtsieger der 24 Stunden von Le Mans, wird mit einem Porsche 911 von 1965 in der Klasse der „Gentlemen Drivers“ starten. Darüber hinaus werden erstmals im Rahmen des Oldtimer-Grand-Prix zwei Läufe des aktuellen Porsche-Carrera-Cups Deutschland ausgetragen. Porsche präsentiert sich auf einem 16 000 Quadratmeter großen Areal in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke. Dort lässt ein Antriebsstrang des 911 (Tap 964) einen der bedeutendsten Entwicklungsschritte in der Geschichte des Neun-Elfers aufleben. Vor 30 Jahren debütierte der mit 85 Prozent Neuteilen grundlegend überarbeitete und erstmals mit Allradantrieb ausgestattete 911 Carrera 4. Der damals neu konstruierte 3,6-Liter-Motor mit Doppelzündung war 1988 der stärkste Saugmotor in der Geschichte des 911 und verfügte als weltweit erster Pkw-Motor über einen geregelten Metall-Katalysator. Ebenfalls neu war das Fahrwerk mit Leichtmetall-Querlenkern und Schraubenfedern anstelle von Drehstäben. Mit einem voll verkleideten Unterboden und einem automatisch ausfahrenden Heckspoiler erreichte der Elfer seinerzeit aerodynamische Bestwerte. Neben etwa 50 angemeldeten Privatfahrzeugen des Typs 964 ergänzen ein 964 Turbo S sowie ein 964 RS aus dem Bestand des Porsche-Museum die Ausstellung. Mit dem 911 des Typs 964 nahm auch 1990 der Porsche-Carrera-Cup Deutschland seinen Anfang, der am Sonnabend ab 13.45 Uhr und am Sonntag ab 12.00 Uhr auf der traditionsreichen Rennstrecke in der Eifel ausgetragen und auf „Sport 1“ live übertragen wird. Auch im historischen Motorsport gehen Porsche-Sportwagen an den Start: Ein Höhepunkt ist in diesem Jahr ein 911 der ersten Generation, der von vier britischen Porsche-Classic-Partnern gemeinsam restauriert wurde. Am Steuer des Klassikers von 1965 wird unter anderem Derek Bell sitzen, der am Sonnabendvormittag um 10.30 Uhr Autogramme auf dem Porsche-Classic-Stand geben wird. Die Rennserie ist für GT-Fahrzeuge bis Baujahr 1965 ausgelegt und startet am dann am Abend um 19.05 Uhr. Die Porsche-Exclusive-Manufaktur präsentiert zwölf individualisierte Fahrzeuge aller Baureihen. Kundenberater informieren zu den werksseitigen Veredelungsoptionen und dem Zubehörprogramm Porsche Tequipment. Über „Porsche Drive“ kann vor Ort stundenweise ein aktuelles Porsche-Modell geliehen werden. Der „Eventtruck“ von Porsche Driver‘s Selection präsentiert die aktuelle Kollektion und bietet darüber hinaus ausgewählte Artikel des Museums und Zubehörprodukte von Porsche Classic an. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Porsche


Highly Exclusive: Monterey Car Week

Alljährlich im Spätsommer treffen sich Autoverrückte - die meisten davon mit übergewichtigen Ban...

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Alljährlich im Spätsommer treffen sich Autoverrückte - die meisten davon mit übergewichtigen Bankkonten - auf der kalifornischen Halbinsel Monterey. Dort findet seit 1950 die Monterey Classic Car Week statt, inzwischen eines der größten Automobil-Spektakel der Welt. Es sind automobile Neuheiten zu bewundern, ganz besonders aber altes Blech von nahezu unschätzbarem Wert. Bei den zahlreichen Oldtimer-Versteigerungen wechseln oft Summen mit acht Ziffern links vom Komma den Besitzer. In diesem Jahr dürften Autos für insgesamt fast eine halbe Milliarde Dollar unter den Hammer kommen. Manche sagen nur "Pebble" für den Pebble Beach Concours d'Elegance (Sonntag, 26. August von 10:30 bis 17:00 Uhr), Finale und Herzstück einer Fülle von Events und Auktionen. Die 1950 erstmals organisierte Veranstaltung ist zweifelsohne die wichtigste Oldtimer-Parade der Welt und bildet den spektakulären Schlusspunkt der Autowoche, bei dem in erster Linie historische Treue, technischer Wert, Stil und Eleganz der vorgeführten Kandidaten prämiert werden. Schauplatz ist die Küstenstraße 17-Miles-Drive auf der Monterey-Halbinsel, einer der schönsten Abschnitte an der kalifornischen Pazifikküste – weitestgehend unbebaut, mit atemberaubender Landschaft und nahezu unberührter Natur. 10,25 Dollar (8,80 Euro) beträgt normalerweise die Gebühr pro Pkw für die Fahrt über die 27 Kilometer lange Mautstraße. Gut zwei Autostunden südlich von San Francisco ist sie eine Ausgabe, die wohl noch kein Tourist bereut hat. Zum Concours d'Elegance explodieren die Preise. Das gemeine Fußvolk darf für 375 Dollar inklusive Parkgebühr (320 Euro) vom Straßenrand aus zusehen, ins Club d'Elegance-Zelt kommt man für 825 Dollar (700 Euro), Buffet, Getränke und VIP-Behandlung inbegriffen, und wer gerne die 2500 Dollar (2140 Euro) ausgegeben hätte, um hautnah mit allem Komfort an vorderster Front dabei zu sein, kommt zu spät. Diese Tickets sind bereits ausverkauft. Es war schon immer etwas teurer während der Monterey Classic Car Week (17. bis 26. August), insbesondere bei den sechs Auktionen der namhaftesten Versteigerungshäuser der Welt. Alleine Sotheby's hämmerte im vergangenen Jahr 133 Millionen US-Dollar (114 Millionen Euro) zusammen. Da 2018 zahlreiche einmalige Pretiosen aus Blech und Chrom mit höherem Millionenwert die Besitzer wechseln sollen, wäre es keine Überraschung, wenn am Ende zusammen rund eine halbe Milliarde Dollar in den Kassen der Sechs rascheln würden. Den bisher höchsten Preis in Monterey erzielte Sotheby's für einen Aston Martin DBR1, Jahrgang 1956, im vergangenen Jahr mit 22,55 Millionen Dollar (19,3 Millionen Euro). Dieser Rekord dürfte 2018 fallen. Allein den Wert des Flaggschiffs der diesjährigen Sotheby's-Versteigerung, ein Ferrari 250 GTO by Scaglietti, taxieren Experten auf einen Betrag zwischen 45 Millionen und 60 Millionen Dollar (39 Millionen / 51 Millionen Euro). Auch das zweite As im Sotheby's-Ärmel ist nicht von schlechten Eltern: ein Aston Martin DP 215 Grand Touring Competition Prototype von 1963 mit einem Schätzpreis zwischen 18 Millionen und 22 Millionen Dollar (15,5 Millionen/18,9 Millionen Euro). Für den teuersten Mercedes-Benz, ein AMG CLK GTR von 1998, will das Auktionshaus um die 5 Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) haben. Insgesamt kommen bei Sotheby's 150 Autos im Wert von - vorsichtig geschätzt - 230 Millionen Dollar (198 Millionen Euro) unter den Hammer, davon 29 Sportwagen aus Modena, 16 für einen mindestens siebenstelligen Betrag. Da mag Konkurrent Gooding & Company, offizielles Auktionshaus des Pebble Beach Concours d’Elégance, nicht zurückstehen. Doch in diesem Jahr ist Sotheby's einige Längen voraus. Goodings Trumpf ist ein Ferrari 275 GTB/C von 1966 zum Schätzpreis von rund 13 Millionen Dollar (11,2 Millionen Euro). Unter dem Strich bietet Gooding 148 Fahrzeuge im Wert von insgesamt rund 168 Millionen Dollar (144,4 Millionen Euro) an. Im Gegensatz zu anderen Versteigerungen spielt Ferrari hierbei nach Stückzahlen nicht die Hauptrolle. Die Marke ist 25-mal vertreten, während Porsche auf 30 Exemplare kommt. Bescheidener treten die Briten von Bonham's in Monterey auf. Bei ihnen schlägt als teuerster Vertreter ein Mercedes-Benz 540 K Sports Roadster von 1937 mit einem Betrag zwischen 3,5 Millionen und 4,5 Millionen Dollar (3 Millionen Euro/3,8 Millionen Euro) zu Buche. An zweiter Stelle steht ein junger Gebrauchtwagen mit nur knapp 800 Kilometer auf dem Tacho, ein Bugatti Chiron, der erst im August 2017 an seinen amerikanischen Besitzer ausgeliefert wurde. Viel verdienen dürfte er an dem Deal nicht. Der Schätzpreis liegt zwischen 3,3 Millionen und 3,9 Millionen Dollar (2,8 Millionen/3,3 Millionen Euro). So viel ungefähr kostete das Auto schon vor einem Jahr im Laden. Youngtimer spielen auch bei Mecum, dem US-Auktionsriesen aus dem Bundesstaat Wisconsin die Hauptrolle. Aus dem gewaltigen Angebot von 600 Fahrzeugen ragen ein Lamborghini Centenario LP770-4 von 2017 zum Preis zwischen 2,75 Millionen und 3 Millionen Dollar (2,4 Millionen / 2,6 Millionen Euro) heraus sowie ein echter Oldtimer aus Deutschland, ein Porsche 550 A Spyder. Er soll zwischen 4,5 Millionen und 5 Millionen Dollar bringen (3,9 Millionen / 4,3 Millionen Euro). Dass angesichts des Massenauftriebs von altem, wenn auch besonderem Blech, die Lust nach etwas Neuem befriedigt werden will, ist da nur allzu verständlich. Auch dem kommt die Monterey Classic Car Week entgegen. Auf der Rennstrecke von Laguna Seca, eine knappe Autostunde östlich von Monterey, lädt Audi am 23. August zu einer Showcar-Weltpremiere. An diesem Tag wollen die Ingolstädter den Audi PB 18 e-tron enthüllen, die Designstudie eines puristischen Sportwagens der Zukunft mit Elektroantrieb. Das Namenskürzel der Audi-Premiere verweist dabei auf den Präsentationsort Pebble Beach und das Jahr des Debüts. Er erinnert zugleich an den LeMans-Seriensieger Audi R18 e-tron. Die Linienführung des Sportwagens entstand ganz in der Nähe: in der neuen Dependance des Audi Design im kalifornischen Malibu. (ampnet/hrr) Autor: Hans-Robert Richarz Fotos: Auto-Medienportal.Net/Ferrari, Auto-Medienportal.Net/Bonham's, Auto-Medienportal.Net/Mecum & Auto-Medienportal.Net/Sotheby's


Aston Martin DBS Superleggera: Super stark

Wegen Untermotorisierung hat bisher noch kein Kunde einen Aston Martin zurückgegeben. Schon gar nic...

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Wegen Untermotorisierung hat bisher noch kein Kunde einen Aston Martin zurückgegeben. Schon gar nicht, wenn er als Modellbezeichnung das Kürzel DBS trug. Das galt bereits für das erste Coupé dieser Art, das bis 1972 gebaut wurde, und erst recht für den aktuellen Nachfolger. Der hat zwar weniger Hubraum, dafür aber mehr als doppelt so viel Leistung wie damals. Die noble englische Sportwagenschmiede betritt damit Neuland, und zwar gleich an zwei verschiedenen Ufern. Noch nie hatte ein Serienfahrzeug der Marke mehr als 700 PS und noch nie war ein Aston Martin so kostspielig. Knapp 275 000 Euro werden als Basis aufgerufen, mit entsprechenden Ausstattungsoptionen wird der größte Teil der überwiegend handgefertigten GTs für mehr als 300 000 Euro zu den Kunden rollen. Marek Reichmann ist ganz begeistert von dem Zweitürer: Der DBS Superleggera sei „absolut in seiner Schönheit“, aber auch „absolut in seiner Kraft“. Dass dem Engländer mit polnischen Wurzeln die Superlative so leicht über die Lippen kommen, überrascht nicht. Er ist Chefdesigner bei Aston Martin und somit verantwortlich für das, was die Kunden als erstes von dem 4,71 Meter langen Coupé wahrnehmen. Reichmann hat derzeit gut zu tun, denn sein Chef Andy Palmer hat die Devise ausgegeben, bis 2023 sieben neue Modelle auf den Markt zu bringen. Der DBS Superleggera ist das dritte dieser Serie, für Ende 2019 ist die Ankunft des ersten Allradfahrzeugs der sportlichen Briten avisiert. Reichmann ist kein Vertreter der Design-Philosophie, die auf „Familiengesichter“ setzt. Das ist im Vergleich mit dem letzten Newcomer, dem Vantage, gut zu erkennen. Puristisch und auf das Wesentliche reduziert der Zweisitzer, während der mit zwei Rücksitzen ausgestattete DBS den würdevollen Auftritt sucht, der über jeden Zweifel erhabene Leistung mit höchstem Komfort für die Insassen verbindet. Der deutlich größere Wabengrill gibt eine Ahnung von dem immensen Luftbedarf des Motors, der in Köln für den Einbau im Stammwerk Gaydon vorbereitet wird. Nur wenige Gemeinsamkeiten sind zwischen beiden Sportwagen auszumachen, so etwa die bündig in der Tür verschwindenden Klappgriffe. Die benutzt der Hersteller schon länger, auch Jaguar- und Lexus-Fahrer mussten sich zwischenzeitlich mit der Technik anfreunden, doch das macht dieses Öffnungsprinzip nicht besser. Zum Glück sind bei Aston Martin die Türen so leichtgängig gelagert, dass man nur wenig Kraft ausüben muss, um das Blatt in dem markentypischen Winkel von 16 Grad nach schräg oben gleiten zu lassen. Damit das überbordende Leistungspotenzial optisch glaubwürdig umgesetzt wird, kommen serienmäßig 21 Zoll große Leichtmetallräder zum Einsatz. Das ohne Hang zu verspielter Technikhuberei gestaltete Interieur setzt auf die Eleganz geschwungener Linien und zurückhaltender Farbakzente. Das unten abgeflachte Lenkrad wird von zwei Schaltpaddeln flankiert, die fest montiert und deshalb größer sind, als andere, die sich mit der Lenksäule bewegen. Als Solodarsteller fungiert der links sitzende Lenkstockhebel, der ebenso wie das Infotainmentsystem aus dem Mercedes-Baukasten stammt. Optisch reizvoll ist die vielfach zum Einsatz kommende Rautensteppung verschiedener Verkleidungen und Bespannungen, aber nicht immer sinnvoll. Zum Beispiel dann nicht, wenn Nähte und Ornamente wegen der starken Scheibenneigung unwillkommene Spiegelungen erzeugen. Vorbildliche Passform garantieren die Sportsitze, deren elektrische Einstellungen beiderseits der Mittelkonsole vorgenommen werden. Was handwerkliche Verarbeitung und anschmiegsame Belederung angeht, sind die Rücksitze mit nicht weniger Aufwand als vorn realisiert worden, nur muss man ehrlicher Weise konstatieren, dass erwachsene Passagiere wohl nicht in den Genuss eines Aufenthalts dort kommen werden. Das flache Dach und der minimale Fußraum schließen dies aus. Die Zuladung von Golfbags ist dagegen anstrengungsfrei zu bewerkstelligen, denn sie müssen nur 60 Zentimeter angehoben werden, um sie unter der Heckklappe zu verstauen. Kleinteile lagern unter der Abdeckung der Mittelkonsole, die elektrisch zu bewegen ist. Auf ein Handschuhfach wurde verzichtet, mutmaßlich deshalb, weil man wegen der Lenkradheizung keine Fingerwärmer braucht. Da der 5,2 Liter große Zwölfzylinder von zwei Turboladern zwangsbeatmet wird, reicht eine Verdichtung von 9,3 : 1, um 725 PS (533 kW) zu erzeugen. Gegenüber dem Vanquish, den der DBS Superleggera ablöst, bedeutet das einen Zuwachs von mehr als 150 PS. Die echte Keule packt der Motor jedoch beim Drehmoment aus: 900 Newtonmeter ab 1800 Umdrehungen sind ganz nach dem Geschmack von Andy Palmer, der den „Punch“ (englisch für Boxhieb) als das Wichtigste bei einem Sportwagen ansieht. Ohne aufschneiderisches Getöse, aber mit Ehrfurcht gebietendem Grollen nimmt das Antriebsaggregat seine Arbeit auf. Wichtige Voraussetzungen für ein ebenso dynamisches wie ausbalanciertes Fahrverhalten schaffen die Einbaulagen von Motor und Getriebe. Während der Zwölfender hinter der Lenkachse seinen Platz gefunden hat, verortet sich die Acht-Gang-Automatik vor der Hinterachse. Eine Gewichtsverteilung von 51:49 ist die Folge. Eine verwindungssteife Aluminiumstruktur und die großzügige Verwendung von Karbonteilen für die Karosserie sorgen dafür, dass der britische Kraftprotz seinen italienischen Beinamen Superleggera (superleicht) zu Recht führt. Eine kurvenreiche Bergstrecke ohne Reparaturstau ist die beste Voraussetzung dafür, einen überzeugenden Eindruck vom neuen Aston-Martin-Spitzenmodell zu gewinnen. Dabei bedarf es nicht einmal der ständigen Wiederholung brachialer Beschleunigung (3,4 Sekunden auf 100 km/h), um sich an den scheinbar unerschöpflichen Leistungsreserven zu erfreuen. Spontane Gasannahme, präzises Einlenken und minimale Neigung zum Übersteuern lassen den PS-Giganten erfreulich unkompliziert erscheinen. Der Unterhaltungswert kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz, denn im Sportmodus ist für elektronisch eingestteute Gasstöße beim Runterschalten gesorgt. Im Zaum gehalten wird das Energiebündel von zupackenden Bremsen, deren Schreiben aus Karbon-Keramik-Verbundmaterial vorn 410 Millimeter und hinten 360 mm groß sind. Versehen mit einer ordentlichen Portion Gelassenheit kann man auf flacher Strecke dem offiziellen Verbrauchswert von 12,3 Litern je 100 Kilometer durchaus nahe kommen. Wenn Fahrspaß das Ziel des Ausflugs ist, ist mit 16 oder mehr zu kalkulieren. Ob dieser Wert geeignet ist, solvente Kunden von ihrem Kaufvorsatz abzubringen, darf getrost bezweifelt werden. (ampnet/afb) Autor: Axel F. Busse Daten Aston Martin DBS Superleggera Maße (Länge x Breite x Höhe in m): 4,71 x 1,96) x 1,29 Radstand (m): 2,81 Motor: V12-Ottomotor, Bi-Turbo, Direkteinspritzung, 5204 ccm Antrieb: Hinterradantrieb Leistung: 533 kW / 725 PS bei 6500 U/min Maximales Drehmoment: 900 Nm bei 1800 –5000 U/min Höchstgeschwindigkeit: 337 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 3,4 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch: 12,3 l/ 100km Leergewicht / Zuladung: max. 1693 kg (trocken) / k.A. Kofferraumvolumen: k.A. Reifengröße: 265/35 ZR 21 (vorn), 305/30 ZR 21 (hinten) Preis: ab 274.995 Euro Fotos: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin


Mercedes-Benz Highlights Schloss Dyck 2018

Als Hauptpartner ist Mercedes-Benz auch in diesem Jahr bei den „Classic Days“ auf Schloss Dyck (...

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Als Hauptpartner ist Mercedes-Benz auch in diesem Jahr bei den „Classic Days“ auf Schloss Dyck (3.-5.8.2018) stark vertreten. Auf der Apfelwiese des Wasserschlosses werden Gewächshäuser stehen, die an das Gartenhaus von Gottlieb Daimler in Cannstatt als Keimzelle des Automobils erinnern. Der breite Bogen der Fahrzeuge spannt sich dabei vom ersten Automobil der Weltgeschichte, dem Benz Patent-Motorwagen von 1886, über sportliche Mercedes- und Benz-Fahrzeuge aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts bis hin zum legendären Silberpfeil W 196 R der 1950er Jahre und einem „Strich-Acht“-Pick-up von 1973. Zu erleben sind die Autos zum Teil auch auf dem 2,8 Kilometer langen Rundkurs der Classic Days in der Nähe von Düsseldorf: Dort präsentiert Mercedes-Benz Classic zum einen den Benz Patent-Motorwagen, eine authentische Rekonstruktion des Originals, das Carl Benz 1905 dem Deutschen Museum überlassen hat. Außerdem ist der Benz Prinz-Heinrich-Wagen aus dem Jahr 1910 zu erleben. Das 2013 originalgetreu restaurierte Fahrzeug ist eines von nur zwei heute noch erhaltenen Exemplaren. An der Orangerie von Schloss Dyck wird ein Mercedes 75 PS Spider aus dem Jahr 1907 stehen. Das sportlich-exklusive Automobil wird von einem Reihensechszylindermotor mit 10,2 Liter Hubraum angetrieben und ist das damalige Topmodell im Typenprogramm. Erwartet werden außerdem die Mercedes-Benz-Classic-Markenbotschafter Jutta Benz, Urenkelin von Carl Benz, sowie die Rennfahrer Dieter Glemser, Jochen Mass, Klaus Ludwig und Hans Herrmann, der im Februar 90 Jahre alt geworden ist. Der Fahrzeughandel „All Time Stars“ von Mercedes-Benz Classic bringt einen beigefarbenen 300 SL Roadster (W 198) aus dem Jahr 1959, der damals das Ausstellungsfahrzeug auf dem Internationalen Automobil-Salon in Turin war und einen horizontblauen 280 SL „Pagode“ (W 113) von 1970 mit. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Daimler


En miniature: James Bond fährt jetzt Lego

Nach dem London Bus bleibt Lego mit der nächsten Neuheit seiner Creator-Exper-Reihe auf der britisc...

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Nach dem London Bus bleibt Lego mit der nächsten Neuheit seiner Creator-Exper-Reihe auf der britischen Insel und bringt den Aston Martin DB 5 von James Bond. Das Modell des Sportwagens von 1964 aus dem Film „Goldfinger“ besteht aus 1290 Einzelteilen und ist im Maßstab 1:8 gehalten. Das Legomodell ist 10 Zentimeter hoch, 34 Zentimeter lang und 12 Zentimeter breit Dem Filmauto nachempfunden sind der funktionierende Schleudersitz, rotierende Nummernschilder, das kugelsichere Schutzschild, Maschinengewehre in den Frontkotflügeln und die Reifenaufschlitzer an den Rädern. Wie das Vorbild ist das Modell in der Farbe „Silver Birch“ gehalten, die Speichenräder sind mit den berühmten Flügeln als Markenzeichen von Aston Martin verziert, ebenso wie die Motorhaube und das Heck. Unter der Haube befindet sich der detaillierte Sechs-Zylinder-Mmotor. Bei geöffneter Tür sind der Verfolgungscomputer sowie das Telefon in einem Geheimfach in der Tür zu sehen. Der Dienstwagen von 007 aus den berühmten dänischen Bausteinen ist vorerst nur in den Lego-Stores und im Onlineshop des Unternehmens erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 149,99 Euro. Empfohlen ist das Set für Baumeister ab 16 Jahren. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Kego


„Bulli Summerfestival“ in Wolfsburg

In Wolfsburg findet am ersten August-Wochenende (2.-5.8.2018) das zweite „Bulli Summerfestival“ ...

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In Wolfsburg findet am ersten August-Wochenende (2.-5.8.2018) das zweite „Bulli Summerfestival“ in Wolfsburg. Das Veranstaltungsgelände Allerpark liegt direkt am Allersee mit eigenem Sandstrand. Volkswagen Nutzfahrzeuge unterstützt das Bulli-Treffen und zeigt Campingbusse aller sechs Modellgenerationen. Im Mittelpunkt steht der T3 California, der als erstes den Namen für die Reisemobile aus Hannover erhielt und 30 Jahre alt geworden. Damit ist er nun als Oldtimer mit H-Kennzeichen zulassungsfühig. Wer sich für die Restauration eines Bulli interessiert, Rat oder den automobile Erfahrungsaustausch sucht, dem steht am gesamten Wochenende das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer zur Verfügung. Verstärkung bekommen die Experten aus dem Nutzfahrzeug-Werk Hannover auf dem Stand zudem von den Mitgliedern der Gemeinschaft „Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer Aktiv“ – kurz VWNO aktiv. Es sind Fachleute, die früher unter anderem als Ingenieure für VW tätig waren und heute im Ruhestand sind. Einige von ihnen haben zum Beispiel den T4 und T5 mit entwickelt. Während des Bulli-Festivals wird das Team auch im Automuseum verschiedene Bulli bezogene Führungen anbieten. Für Tagesgäste ist der Eintritt zum Festivalgelände kostenfrei. Auf den Bühnen gibt es verschiedene Showprogramme (Hedaliner ist der deutsche Songwriter „Pohlmann“ mit Band). Nur wer mit seinem Bulli im Summercamp übernachten will, muss einen Stellplatz buchen. Besucher und Teilnehmer könnnen zudem Beachvolleyball spielen, Wakeboarden oder im Hochseilgarten des Allerparks klettern. Die schönsten Bullis aller Generation werden in mehreren „Show & Shine“-Wettbewerben vorgestellt und ausgezeichnet. Das Bulli Summerfestival wird am Donnerstag ab 16 Uhr offiziell eröffnet. Im vergangenen Jahr kamen rund 1000 Fahrzeuge aus halb Europa. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen (Bulli Summerfestival 2017)


Mazda-Meeting in Hann. Münden

Hannoversch Münden in Niedersachsen ist am kommenden Wochenende (27.-29.7.2018) Treffpunkt von bis ...

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Hannoversch Münden in Niedersachsen ist am kommenden Wochenende (27.-29.7.2018) Treffpunkt von bis zu 400 Mazda MX-5 aus ganz Europa. Der deutsche Importeur ist wieder mit einem Messestand vor Ort vertreten und zeigt exklusiv vor der Markteinführung den neuen MX-5 Skyactic-G 184 mit mehr Leistung. Det Müller, der mittlerweile nicht nur durch die Sendung „Grip – Das Motormagazin“ bekannt ist, sondern auch als Chef des Youtube-Formats „Mazda Garage“ steht am Sonnabend um 14 Uhr zum Meet and Greet bereit. Das Rahmenprogramm der Veranstaltung umfasst außerdem Aus- und Suchfahrten, eine Tombola und eine MX-5 Bewertung. Neben einer Erweiterung der Assistenzsysteme wurde der Mazda MX-5 mit dem größeren 2,0-Liter-Motor zum neuen Modelljahr grundlegend überarbeitet: Die maximale Drehzahl steigt von 6800 auf 7500 Umdrehungen pro Minute, die Höchstleistung klettert um stolze 24 PS auf 184 PS. Darüber hinaus liegt das maximale Drehmoment von 205 Newtonmetern bereits 600 Umdrehungen früher an. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 219 km/h, für den Sprint von null auf 100 km/h benötigt der Roadster 6,5 Sekunden. (ampnet/jri) Foto: Auto-Medienportal.Net/Mazda


Ratgeber: Auf dem Zweirad lieber schwitzen

Motorradfahren bei großer Hitze ist keineswegs ein Leckerbissen, denn unter der Schutzkleidung wird...

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Motorradfahren bei großer Hitze ist keineswegs ein Leckerbissen, denn unter der Schutzkleidung wird es bei hoher Außentemperatur schnell ungemütlich. So mancher Biker tauscht im Hochsommer gern seine Motorradkombi gegen T-Shirt, kurze Hose und Sandalen. Torsten Hesse vom TÜV Thüringen warnt jedoch davor, auf eine ausreichende Schutzkleidung zu verzichten. Motorisierte Zweiradfahrer sind im Straßenverkehr stärker gefährdet als beispielsweise die Insassen von anderen Kraftfahrzeugen. Das Verletzungsrisiko bei einem Verkehrsunfall ist trotz Schutzkleidung um ein Vielfaches höher. Moderne Motorradschutzkleidung ist heute so konstruiert, dass sie einerseits funktionalen Anforderungen entspricht und auf der anderen Seite den höchstmöglichen Schutz bietet. Sowohl Hosen, Jacken - beziehungsweise Kombinationen, Handschuhe und Schuhwerk - sind je nach Ausführung mit wirkungsvollen Protektoren und Verstärkungen an den neuralgischen Stellen ausgestattet. Roller und Krafträder sind im Urlaub beliebte Leihobjekte. Helme werden von den Verleihstationen in aller Regel mit verliehen. Allerdings sollte gerade im Ausland auf einen nach ECE R 22 geprüften Helm geachtet werden. Für eine optimale Schutzwirkung des Motorradhelms kommt es auf die richtige Passform an. Bei Leihobjekten werden aber hier schnell Abstriche gemacht. Über die Sinnhaftigkeit eines Helms wird unter motorisierten Zweiradfahrern ja eigentlich nicht diskutiert. Im Urlaub machen einige allerdings eine unrühmliche Ausnahme, die möglicherweise das Leben kosten kann. (ampnet/deg) Foto: Auto-Medienportal.Net


Vor 30 Jahren: Der Volvo 440

Als Volvo nach den Sternen griff: Vor 30 Jahren wurde der Volvo 440 vorgestellt. Das fünftürige Fa...

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Als Volvo nach den Sternen griff: Vor 30 Jahren wurde der Volvo 440 vorgestellt. Das fünftürige Familienauto wies den Weg in die Zukunft der Marke. Denn er war die erste Volvo Limousine mit Frontantrieb und sportivem Fahrwerk. Sie teilte sich die Technik mit dem Sportcoupé Volvo 480 und bot bis dahin ungekannte Fahrdynamik. Die Arbeiten am Volvo 440 hatten bereits 1978 unter der Devise begonnen: Die Gedanken sind frei, das Streben nach den Sternen ausdrücklich erwünscht. Entsprechend erhielt das Projekt den Namen „Galaxy“. Der erste Prototyp mit Frontantrieb war bereits im September 1980 fertig. Obwohl nur zur Erprobung verschiedener Funktionen gedacht, glich er optisch schon dem späteren Volvo 440. Auffällig waren insbesondere die kantenreichen Konturen sowie seine Mischung aus Schräg- und Stufenheck. Und der G4 genannte Prototyp verkörperte all das, was Volvo suchte: Er hatte Vorderradantrieb und verbreitete Fahrspaß; der Innenraum war trotz kompakter Abmessungen geräumig. Das „Galaxy“-Projekt mündete später in zwei Modellreihen. Der große Volvo 850, der im Sommer 1991 vorgestellt wurde, erzielte die größere Aufmerksamkeit. Den Anfang machte jedoch die Volvo 400er-Familie ein paar Jahre zuvor. Das erste Modell mit der neuen Frontantriebs-Architektur war das Sportcoupé Volvo 480, das 1986 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde. Dieses unverwechselbare Nischenmodell ebnete den Weg für den Volvo 440, der zwei Jahre später folgte und am Ende um die Autokäufer in der Kompaktklasse buhlte. Der Volvo 440 war ein modernes Schrägheckmodell, das über eine zweigeteilte Rückbank verfügte. Die Mittelkonsole war dem Fahrer zugeneigt, was die Bedienung vereinfachte. Den Vortrieb übernahmen ausschließlich Vierzylinder mit obenliegender Nockenwelle, die einen Hubraum von 1,6 Liter bis zwei Liter abdeckten, darunter auch ein 1,7-Liter-Turbomotor. Typisch für Volvo war die umfangreiche Sicherheitsausstattung: Das Antiblockiersystem (ABS) war schon 1989 als Sonderausstattung erhältlich. Ab dem Modelljahr 1991 wurden auf Wunsch Gurtstraffer und Airbags eingebaut, 1994 kam das integrierte Volvo Seitenaufprallschutzsystem SIPS hinzu. Gebaut wurde der Volvo 440 in Born in den Niederlanden, wo auch schon die Vorgängermodelle Volvo 340/360 und der Volvo 480 vom Band liefen. 1989 folgte zudem eine weitere Modellvariante: der Volvo 460, eine zehn Zentimeter längere Limousinen-Version des Volvo 440. Schluss war für den Volvo 440/460 erst im November 1996: Zu diesem Zeitpunkt lief die Produktion der Nachfolger Volvo S40 und Volvo V40 bereits ein Jahr lang parallel. Acht kaum bekannte Fakten über den Volvo 440: • Der Volvo 440 war auch als Polizeiauto erhältlich und kam sowohl bei der nationalen Polizei wie auch bei regionalen Polizeikräften in Ländern wie den Niederlanden zum Einsatz. • Die Volvo 400er Baureihe umfasste zwar nie einen Kombi, allerdings entwickelten zwei externe Designfirmen entsprechende Vorschläge. ASC Detroit aus den USA entwarf eine Designskizze, während Heuliez aus Frankreich sogar Kombi-Prototypen baute. Einer davon steht heute im Volvo Museum. • Das Design des Volvo 440 geht auf Peter van Kuilenberg zurück, der damals in der Designabteilung von Volvo Car B.V. arbeitete. Die eigentliche Form basiert jedoch auf dem G4 Prototypen, den Volvo Chefdesigner Jan Wilsgaard entwickelte. • Eine niederländische Firma bot ein Kombi-Umrüstset an. Die Heckklappe des Schräghecks wurde entfernt und durch Dach, Seitenfenster und Kofferraumdeckel aus Fiberglas ersetzt. Volvo war nicht beteiligt und erteilte auch keine Genehmigung für den Umbau. • Eine Rallyecross-Version des Volvo 440 mit 2,3-Liter-Motor, 16 Ventilen und 526 kW (715 PS) trat 1992 in Wettbewerben an, natürlich mit Allradantrieb. • Der Volvo 440 verfügte serienmäßig über einen Bordcomputer. Er zeigte Kraftstoffverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit, Reichweite, Öl- und Kühltemperatur sowie Außentemperatur an. Beim Starten des Motors erschien ein „OK“ im Bildschirm, wenn der Ölstand stimmte. • Am 1. Dezember 1991 übertrug Volvo Car B.V. die Produktion der Volvo 400er Modellreihe auf NedCar B.V. Das neue Unternehmen wurde vom niederländischen Staat, der Volvo Personvagner AB und Mitsubishi Motors betrieben. • Das Konzeptfahrzeug LCP 2000 war ein Vorgänger der Volvo 400er Familie. Das sogenannte „Light Component Project“ wurde im Frühjahr 1983 als Prototyp eines künftigen leichten Fahrzeugs vorgestellt. Neben unterschiedlichen Leichtbau-Materialien verfügte der LCP 2000 über Vorderradantrieb und einen quer eingebauten Motor. (ampnet/Sm) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Volvo


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