CLUBEVENTS 2018

Erleben Sie persönlich und hautnah, was hinter der Abkürzung KSAC steckt, woraus die Intention des Clubs besteht
und welche Autoenthusiasten im Club als Mitglieder dabei sind?

Besuchen Sie den Club auf einem unserer nächsten Veranstaltungen oder Clubabende.
Eine Voranmeldung ist für die Planung und den reibungslosen Ablauf ist unbedingt erforderlich.
Demnächst erleichtern wir Ihnen diesen Prozess mit einer KSAC-Event-App.

Wempe Glashütte

22/05/2018

Wempe Glashütte i/SA - Uhren

Clubabend "April"

» Datum Donnerstag, 26. April 2018
» Uhrzeit 19:00 Uhr
» Ort Adams Gasthof Moritzburg

» Angebot Kurzvortrag „Verkehrsrecht / Strafrecht im Verkehr“ von Roman Sommer (Beisitzer Recht & Verkehr). Benzingespräche unter Mitgliedern. Gäste sind stets willkommen.

Fuelish

Urlaub: Mit dem Miet-Bulli unterwegs

Gute Neuigkeiten für Bulli-Fans: Wer gerne mit dem Klassiker von Volkswagen verreisen möchte, kann...

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Gute Neuigkeiten für Bulli-Fans: Wer gerne mit dem Klassiker von Volkswagen verreisen möchte, kann jetzt bei Yescapa – einer Plattform für privates Reisemobil-Sharing – in ganz Europa seinen Lieblings-Bus einfach und sicher mieten. Woodstock ist zwar schon lange her, das nostalgische Flair des VW Bulli hat die Zeit aber problemlos überdauert. Besonders beliebt unter Campern sind die legendären T1- und T2-Modelle. Typisch für das Design sind die runden Scheinwerfer und das große VW Emblem an der Frontpartie. Besonders der T2, der von 1951 bis 1967 gebaut wurde, war der Liebling der Hippiebewegung. Heute ist er ein sehr begehrtes und mittlerweile auch nicht mehr ganz günstiges Modell. Mit den Ausbauten der Firma Westfalia, die aus dem Transporter einen vielseitigen Campingbus machten, begann die Erfolgsgeschichte des Bulli als Camper. Bei Yescapa, im Jahre 2012 in Bordeaux gegründet, können abenteuerlustige und nostalgische Urlauber einen Kult-Bus für maximale Freiheit auf Rädern mieten. Auf der Sharing-Plattform steht ein ganzes Bulli-Sortiment von Privatanbietern zur Auswahl. Im Gegensatz zu anderen Plattformen können die Fahrzeuge bei Yescapa in mehreren Ländern Europas – also auch direkt am Urlaubsort – angemietet werden. Dadurch fällt eine eventuell lange und anstrengende Anfahrt weg. Für einen Roadtrip hat der 23-jährige Simon aus Bayern sein Urlaubsmobil aus dem Jahr 1972 über Yescapa direkt auf Teneriffa gemietet: „Meine Freundin und ich hatten bereits ein Faible für die klassischen T2-Bullis. Als wir bei der Reiseplanung auf diesen Bus von Fabio gestoßen sind, war uns klar: Wenn einer, dann dieser. Wir waren überrascht, dass man die alten Modelle bereits so günstig mieten kann. Wenn man im Original-T2 über die Straßen Teneriffas am Meer entlangfährt, ist das schon ein ganz besonderes Lebensgefühl.“ Wer den Bulli gerne in Deutschland erleben möchte, kann mit ihm auch zum Strand fahren. Yescapa ist Sponsor des mittlerweile vierten VW-Bus-Treffens in Neustadt-Glewe (www.barracuda-beach.de/vw-bus-treffen/) in Mecklenburg-Vorpommern. Für Fans des Retrobullis ist das Revival am Barracuda Beach zwischen Hamburg und Berlin eine Möglichkeit für Urlaub in der Heimat zu machen. Vom 6. bis 8. Juli 2018 tauschen sich hier Fans aus ganz Deutschland aus und bestaunen die schönsten Bulli-Modelle und die ausgefallensten Aus- und Umbauten. Livebands, eine Camping Area, eine Beach-Arena mit modernen Sportmöglichkeiten und Beachbars runden das Vergnügen ab. Ein besonderes Highlight des Treffens wird die Ausfahrt der Bullis sein. Für das Wochenendticket (45 Euro pro Fahrzeug inklusive Fahrer, jede weitere Begleitperson 30 Euro, Kinder zwischen vier und 16 Jahren zehn Euro) gibt es nicht nur die Stellplätze auf dem Camping-Areal, sondern auch Duschen, Strandvergnügen, eine Beach-Arena mit hochmodernen Sportmöglichkeiten und ein vielfältiges Programm mit Live-Bands. (ampnet/gp) Autor: Gerhard Prien Fotos: Auto-Medienportal.Net/Yescapa


BMW präsentiert 8er Coupé in Le Mans

Seit mehr als einem Jahr schürt BMW die Neugierde der Fans und befeuert die Gerüchteküche. Heute ...

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Seit mehr als einem Jahr schürt BMW die Neugierde der Fans und befeuert die Gerüchteküche. Heute soll es nun endlich soweit sein: BMW präsentiert sein neues 8er Coupé in Le Mans - einen Tag vor Beginn des legendären 24-Stunden-Rennens. Wie nah die vorab lancierten (und hier zu sehenden) Bilder ans Original heran kommen, werden wir bald wissen. Mehr Infos gibt es demnächst natürlich hier. Fotos: BMW


Mit dem Kanzler-GSI in Thüringen unterwegs

Auf der diesjährigen ADAC Hessen-Thüringen vom 31. Mai bis 2. Juni 2018 wandelten wir auf den Spur...

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Auf der diesjährigen ADAC Hessen-Thüringen vom 31. Mai bis 2. Juni 2018 wandelten wir auf den Spuren von Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Wer war die Person Helmut Schmidt eigentlich? Nur Bundeskanzler, des Deutschen liebster Politiker, Buchautor und Weltenerklärer? Seine Beliebtheit kam aus der Kombination von großem Wissen, einem Schuss Arroganz, hanseatischer Noblesse und letzten Endes auch seiner Bescheidenheit. Ausdruck vom Letzteren der wahrlich nicht noble Bungalow in Hamburg und sein Auto: kein Porsche, kein Mercedes, nein: ein Opel Kadett E GSI. Sie glauben das nicht, wir sind sogar damit gefahren. Helmut Schmidt kaufte sich mit 73 Jahren einen schwarzen Kadett E GSI. Von 1991 bis 1996 war der Kompaktwagen im Privatbesitz des Altbundeskanzlers. Der Kadett E war ein Fahrzeug für die Masse: Insgesamt wurden zwischen 1984 und 1991 von diesem Modell knapp 3,8 Millionen Einheiten verkauft. Das Kürzel GSI hat bei Opel übrigens eine lange Tradition und steht für sportlich und alltagstauglich. 1984 sorgten erstmals der Manta GSI und Kadett E GSI für Furore. Später gab es den Astra und auch den Corsa noch als GSI-Versionen. 2012 war zunächst Schluss, doch seit kurzem ist das Opel Flaggschiff Insignia wieder mit dem Kürzel GSI zu haben. Der Corsa GSI mit 150 PS-Top-Triebwerk steht bereits in den Startlöchern und kommt noch in diesem Sommer auf den deutschen Markt. Aber zurück zu unserer Ausfahrt im damaligen Privatwagen vom fünften Regierungschef in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt 109 Oldtimer gingen in diesem Jahr bei der Hessen-Thüringen an den Start. Zwischen den Opel Rallye-Klassikern wie dem 1971er Kadett B Kulläng mit Le-Mans-Sieger und Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock am Volant und der Rallye-Ikone Commodore B GS/E, den Bob-Olympiasieger und -Weltmeister Andre Lange steuerte, fuhren wir im Kanzler-Kadett durch den Thüringer Wald und über die Thüringer Porzellanstraße. Es wurden rund 430 Kilometer und dabei viele Gleichmäßigkeitsprüfungen absolviert. Beim damaligen Kadett waren Aerodynamik und Leichtbauweise angesagt. Der knapp 975 Kilogramm leichte Sportflitzer setzt dem Fahrtwind für damalige Verhältnisse mit einem hervorragenden Luftwiderstandsbeiwert von 0,30 nicht viel entgegen. Den Zündschlüssel einmal umgedreht, leuchtet im digitalen Tacho das Mäusekino auf und es kann losgehen. Unter der Motorhaube werkelt ein Zweiliter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 115 Pferdestärken. Der Motor brummelt relativ leise und kultiviert vor sich hin, bis das Gaspedal durchgetreten wird. Dann fährt der windschnittige Sportler seine Krallen aus und zeigt seine Spurtkraft bis hin zur Spitzengeschwindigkeit von 208 Stundenkilometern. Die zu erreichen, gehört allerdings weniger zum Charakter einer Oldtimerfahrt. Ein kurz übersetztes Fünf-Gang-Schaltgetriebe, das sich knackig schalten lässt, bringt die Kraft auf die Vorderräder und sorgt für ein flottes Vorankommen. (ampnet/uk) Autorin: Ute Kernbach Fotos: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach


Lego: Bugatti Chiron aus 3599 Teilen

2,85 Millionen Euro (ohne Steuern) kostet ein Bugatti Chiron, von dem im vergangenen Monat das 100. ...

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2,85 Millionen Euro (ohne Steuern) kostet ein Bugatti Chiron, von dem im vergangenen Monat das 100. Exemplar von geplanten 500 Stück gebaut worden ist. Jetzt ist der 1500 PS starke Supersportwagen deutlich günstiger zu haben: bei Lego. Die dänischen Steinemacher überraschen in der Technic-Reihe mit dem Bugatti Chiron im Maßstab 1:8. Das über einen halben Meter lange, ein viertel Meter breite und 14 Zentimeter hohe Modellauto wird aus 3599 Teilen zusammengesetzt. Die Altersempfehlung von Lego lautet daher „ab 16 Jahren“. Zu den Feinheiten des Modells gehören unter anderem bewegliche Schaltwippen und bewegliche Kolben in der Nachbildung des 16-Zylinders. Jedes Exemplar hat unter der Kofferraumhaube seine individuelle Seriennummer, die Zugang zu zusätzlichen Inhalten auf lego.com/technic verschafft – und eine Nachbildung der Original-Reisetasche von Bugatti. Zum Set gehört außerdem ein Schlüssel zum Verstellen des Heckflügels. Zurück zum Anfang: Wie teuer ist denn nun die Lego-Ausgabe des Chiron? Er ist für 369,99 Euro zu haben – ab sofort zunächst nur in den Lego-Stores bzw. im Lego-Internetshop, im August kommt das Supermodell dann auch in den Einzelhandel. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Lego


Vorstellung Aston Martin DB11 AMR

Aston Martin – das ist automobiler Hochadel: Hier treffen Design, Sportlichkeit und Exklusivität ...

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Aston Martin – das ist automobiler Hochadel: Hier treffen Design, Sportlichkeit und Exklusivität zusammen. Positioniert ist die Marke zwischen Bentley und McLaren; mit extravagantem Design und eindrucksvollem Markenimage beweist sie seit vielen Jahrzehnten eigenen Stil. Jetzt bekommt die erst 2016 vorgestellte DB11-Baureihe ein neues Spitzenmodell: Den leistungsgesteigerten DB11 AMR. Damit hebt Aston Martin den neuentwickelten 5,2-Liter-V12-Biturbo auf eine neue Entwicklungsstufe. Im Vergleich zum bisher angebotenen DB11 V12 steigt die Leistung von 608 PS (447 kW) auf nunmehr 639 PS (470 kW). Das maximale Drehmoment bleibt konstant bei 700 Newtonmetern (Nm), die schon ab 1500 Umdrehungen pro Minute (U/min) anliegen. Mit dem erstarkten Zwölfzylinder hebt sich der DB11 AMR jetzt deutlicher von der Einstiegsmotorisierung ab, einem von Mercedes-AMG zugelieferten 4,0-Liter-V8 mit 510 PS (375 kW). Trotz der akustisch dämpfenden Turboaufladung zeichnet sich der DB11 AMR durch ein faszinierendes Klangbild aus; ein Zwölfzylinder klingt viel seidiger und eleganter als ein dunkel grollender V8-Motor. Und seine Fahrleistungen liegen weitaus höher: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, die Spitze liegt mit 334 km/h in einsamen Höhen. Eine klassische Handschaltung wird für den DB11 nicht angeboten: Die Maschine ist an die hervorragende ZF-8HP-Automatik gekoppelt, die hier im Rahmen einer Transaxle-Bauweise an der Hinterachse angeordnet ist. Lohn dieser Architektur ist eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung von 51:49. Die Fahrzeugstruktur besteht übrigens aus Aluminium. Von außen führt der DB11 AMR die einst von Ian Callum lancierte Formensprache evolutionär weiter fort; das Dach scheint je nach Lackierung auf dem Fahrzeugkörper zu schweben. Das Interieur ist großzügig mit Leder ausgekleidet. Doch hier haben sich die Briten vom unterkühlten Stil des Vorgängermodells DB9 deutlich entfernt. Charakteristisch bleiben die Gangwahltasten aus Glas, neuartig ist hingegen das Bedienkonzept mit zahlreichen Elementen aus dem Baukasten von Mercedes-Benz. Denn die Stuttgarter haben sich an Aston Martin beteiligt und es gibt nicht nur bei den Achtzylinder-Motoren der Einstiegsvarianten, sondern auch bei Elektrik und Elektronik erhebliche Überschneidungen. Es gibt übrigens auch zwei Rücksitze, doch die besitzen eher symbolischen Charakter. Dafür eignen sie sich hervorragend zum Verstauen von zusätzlichem Gepäck. Es ist eindrucksvoll, wie spielend leicht sich dieser Sportwagen im Stadtverkehr bewegen lässt – jedenfalls, wenn man sich an seine Breite gewöhnt hat. Auf der Landstraße brilliert der DB11 AMR mit präzisem Einlenkverhalten, einer steifen Karosserie und narrensicherem Fahrverhalten. Seine Domäne ist jedoch die Autobahn. Dort erhebt sich elektrisch der Heckflügel und sorgt dafür, dass er bis in höchste Geschwindigkeitsbereiche hinein unerschütterlich seine Spur zieht. Aston Martin ist übrigens reichlich stolz auf die Sonderrolle, die man in zahlreichen James-Bond-Filmen spielen durfte, und so kann man sich auch beim DB11 AMR die entsprechenden Anspielungen nicht ganz verkneifen: Er rollt auf Bridgestone-Pneus mit der Bezeichnung "S007". Der Preis der Exklusivität liegt bei mindestens 218 595 Euro; mit V8-Motor kostet der DB11 knapp 35 000 Euro weniger. Die eigentlich überaus komplette Serienausstattung lässt sich über das Individualisierungsprogramm aufwendig ergänzen, und es stellt kein Problem dar, noch ein paar zehntausend Euro extra zu investieren. Adel verpflichtet eben. (ampnet/jm) Autor: Jens Meiners Fotos: Auto-Medienportal.Net/Jens Meiners / Auto-Medienportal.Net/Aston Martin Daten Aston Martin DB11 AMR Länge x Breite x Höhe (m): 4,75 x 1,95 x 1,29 Radstand (m): 2,81 Motor: V12-Benziner, 5204 ccm, Biturbo Leistung: 470 kW / 639 PS bei 6500 U/min Max. Drehmoment: 700 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit: 334 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 3,5 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch: 11,4 Liter CO2-Emissionen: 265 g/km (Euro 6) Leergewicht: 1870 kg Wendekreis: 9,56 m Räder / Reifen: 9,0 J x 20; 255/40 ZR 20 vorn, hinten 11,0 J x 20; 295/35 ZR 20 Luftwiderstandsbeiwert: 0,27 Preis: 218.595 Euro


Schuco tanzt Samba

Der Volkswagen T1 ist ein Klassiker unter den Transportern. Im Volksmund immer wieder liebevoll „B...

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Der Volkswagen T1 ist ein Klassiker unter den Transportern. Im Volksmund immer wieder liebevoll „Bulli“ genannt, wurde diese Legende bis 1967 in den unterschiedlichsten Versionen verkauft. Schuco widmet dem legendären Samba-Bus der Baureihe ein auf 1000 Stück limitiertes Modell im Maßstab 1:18 aus Zinkdruckguss. Es zeichnet sich durch hohe Detailtreue, zu öffnende Türen und Klappen sowie einen originalgetreu nachgebildeten Innenraum aus. Während die Modellgeneration T1a ohne Blinker ausgeliefert wurde, kam der VW T1b mit kegelförmigen und der T1c mit ovalen Blinkern auf den Markt. Basierend auf dem 1955 vorgestellten VW T1b feierte das Sondermodell, der neunsitzige VW T1b „Samba“, im Jahre 1962 in Frankfurt auf der IAA seine Prämiere. Äußerlich unterschied sich dieser durch Chromradkappen, ein poliertes VW-Emblem auf der Front, eine zweifarbige Lackierung, ein Faltschiebedach und insgesamt 23 Fenster vom Standard-T1. Das Schuco-Modell tritt in schwarz-weißer Karosserie mit halb geöffnetem Dach an und kostet 159,95 Euro. (ampnet/jri) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Schuco


Weltrekord-Parade zum 70.: 632 Land Rover

Es hat geklappt: Eine Parade von 632 Fahrzeugen der Marke Land Rover rollte gestern durch Bad Kissin...

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Es hat geklappt: Eine Parade von 632 Fahrzeugen der Marke Land Rover rollte gestern durch Bad Kissingen – mehr als die 516 beim bisherigen Rekord 2014 in Portugal. So hat die britische Geländefahrzeug-Marke zu ihrem 70. Geburtstag ihren Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde und die weltgrößte Offroad-Messe „Abenteuer & Allrad“ (31. Mai bis 3. Juni 2018) schon vor ihrem Auftakt heute eine ganz besondere Attraktion. Mehr als 1500 Teilnehmer kamen mit den 632 Fahrzeugen auf Einladung von Land Rover Deutschland nach Unterfranken. Nahezu alle Modelle waren vertreten – vom Land Rover der Serie I aus den Nachkriegsjahren bis zum brandneuen Range Rover Velar. Sie bildeten eine mehr als sieben Kilometer lange Parade, die von Filmstar Heino Ferch in seinem Land Rover Defender und Kostja Ullmann im Range Rover Evoque Cabriolet angeführt wurde. Guinness World Records hatte eine Jurorin aus dem Headquarter in London entsandt, die mit weiteren unabhängigen Schiedsrichtern die Einhaltung des strengen Reglements überwachte. Sie bestätigte anschließend den Weltrekord: Land Rover Deutschland hat die längste Land Rover-Parade der Welt auf die Räder gestellt. Seit Jahresbeginn feiert Land Rover in aller Welt seinen Marken-Jahrestag: Am 30. April 1948 war der erste Land Rover auf der Amsterdam Motor Show dem Publikum vorgestellt worden. Was in den Nachkriegsjahren bescheiden begann, hat sich in 70 Jahren zu einer globalen Erfolgsstory entwickelt: Land Rover zählt heute zu den bekanntesten und renommiertesten Marken der Automobilwelt und hat vor allem den Allradmarkt immer wieder mit wegweisenden Innovationen bereichert. Nach Festen und Aktionen in vielen Ländern sowie dem World Land Rover Day am 30. April steuerte nun Land Rover in Deutschland auf seinen Höhepunkt des Geburtsjahres hin: den Weltrekordversuch der längsten Land Rover-Parade der Welt in Bad Kissingen. Um die alte Bestmarke zu verbessern, waren monatelange Vorbereitungen nötig, denn die von Guinness World Records definierten Anforderungen sind streng. So müssen alle Fahrzeuge in der langen Parade ständig in Bewegung sein und es darf dabei keine Lücke geben, die größer als zwei Fahrzeuglängen ist. Für die Teilnehmer wurde extra ein Handbuch vorbereitet, um sie mit den Kriterien vertraut zu machen. Während der Parade informierte eine eigene Radiostation die Teilnehmer über den Verlauf. Als Bühne für den Weltrekordversuch bot sich die größte Offroad-Messe der Welt an: Schließlich ist Land Rover auf der „Abenteuer & Allrad“ in Bad Kissingen Jahr für Jahr mit der größten Präsentation aller Marken vertreten. Die Messe selbst ebenso wie die Stadt Bad Kissingen unterstützten jedenfalls das ambitionierte Rekordprojekt. Dem Aufruf zur Teilnahme an diesem historischen Ereignis folgten bis zum Stichtag 632 Besitzer eines Land Rover: Mehrere Hundert davon waren Vertreter der klassischen Serien I bis III des Land Rover und des kernigen Defender. Sie erhielten Gesellschaft von den Land Rover-Modellen Discovery, Discovery Sport und Freelander und auch von allen vier Range Rover-Baureihen: Range Rover, Range Rover Sport, Evoque und Velar. Einige klassische Fahrzeuge und ein imposantes Defender-Sondermodell ragten besonders heraus: so ein Land Rover der Serie I aus dem Baujahr 1949, Range Rover Classic-Modelle aus den 1970er-Jahren oder das imposante Sondermodell Defender Works V8, das die britische Marke in einer exklusiven Edition zum 70-jährigen Jubiläum aufgelegt hat. Ebenfalls prominent besetzt waren mehrere Plätze in den Parade-Fahrzeugen. So führte etwa TV- und Kinostar Heino Ferch den Korso in seinem privaten Land Rover Defender an. Er war begeistert von der Feier: „Ich bin seit vielen Jahren Land Rover-Fan und finde die Aktion zum 70. Geburtstag großartig. Hunderte Menschen zu begeistern, mit ihren eigenen Autos nach Bad Kissingen zu kommen – das schafft nicht jede Marke!“, so Ferch. Schauspieler Kostja Ullmann nahm in einem Range Rover Evoque Cabriolet Platz, während der Oberbürgermeister von Bad Kissingen, Kay Blankenburg, ebenfalls Teil des historischen Tages war. Vonseiten Jaguar Land Rover verstärkten unter anderem Marketingdirektor Christian Löer und Dag Rogge, Leiter Land Rover Experience Deutschland, die Parade. Für die zum Teil über hunderte Kilometer angereisten Parade-Piloten hatten die Briten eine Übernachtungsmöglichkeit im Land Rover Campground geschaffen. Von hier aus führte sie am nächsten Tag ein kurzer Weg auf die Messe. Auch Eintrittskarten für die Messe gehörten zum Teilnehmerpaket. (ampnet/Sm) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover


Concorso d’Eleganza: Eleganz am Comer See

Ausnahmezustand in Cernobbio: Bekleidungsgeschäfte der lombardischen Kleinstadt legen Panama-Hüte ...

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Ausnahmezustand in Cernobbio: Bekleidungsgeschäfte der lombardischen Kleinstadt legen Panama-Hüte in die Auslage, Buchläden locken Kunden mit Bildbänden über historische Pkw. PS-gesättigter Kolonnenverkehr schlängelt sich im Schritttempo die Uferstraße am Comer See entlang. Auf dem weitläufigen Anwesen der Villa d'Este ist es wiedermal soweit: Das automobile Schaulaufen des Concorso d'Eleganza ist im Gange. Vor 89 Jahren fand die Veranstaltung zum ersten Male statt, was damals faszinierende Neuwagen waren, sind heute nicht weniger faszinierende Oldtimer. Doch Neuwagen gibt es immer noch, sogar solche, die es (noch) gar nicht gibt: Prototypen und Konzeptfahrzeuge machen einen erheblichen Teil der gezeigten Preziosen aus. Vor allem aber geht es um eines: Schönheit. Das Publikum stimmt mit ab und vergibt den Coppa d'Oro, den goldenen Pokal, den das optisch und emotional ansprechendste Fahrzeug, das schönste im Reigen der Schönen gewinnt. Wie alle bedeutenden Oldtimer-Veranstaltungen der Welt hat auch der Concorso d’Eleganza bescheiden begonnen. Mit dem Wachstum kam die Professionalisierung, seit 13 Jahren ist die BMW Group Classic gemeinsam Veranstalter mit dem Grand Hotel Villa d’Este. Es überrascht deshalb nicht, dass der Münchener Konzern das Spektakel zu Füßen des Monte di Lenno nutzt, um Konzept- und Serienautomobile einem ebenso fachkundigen wie zahlungskräftigen Publikum zu präsentieren. Am Eröffnungstag erstmals live zu sehen war der Rolls-Royce Cullinan, das erste allradgetriebene Fahrzeug der Marke, für das die Edelschmiede schon mehrere hundert Bestellungen in den Büchern hat und der damit bald zum erfolgreichsten Modell in der 114-jährigen Geschichte der britischen BMW-Tochter wird. Eine „neue Interpretation von Luxus“ stellt nach Ansicht des Ausrichters das Concept-Car M8 Gran Coupé dar. Erst kürzlich war das Licht der Öffentlichkeit auf die Neuauflage der 8er-Baureihe (G17) gefallen, und dass die viertürige Version in ein Serienfahrzeug mündet, kann als wahrscheinlich angesehen werden. Da auch Zweiräder seit Jahrzehnten zu den Schaustücken des Concorso gehören, gibt das Motorrad Concept 9 Cento einen Ausblick auf ein Adventure-Sport-Modell für die neue Mittelklasse. Durch reichliche Verwendung von CFK-Werkstoffen und Aluminium soll es Leichtigkeit und Agilität verbinden mit dem Fahrkomfort für ausgedehnte Touren und bietet lange Federwege. Eine dicke Menschentraube hat sich um ein flaches, rotes Objekt versammelt, hundertfach klicken Kameraauslöser, nur vereinzelt ist zwischen den Leibern ein Stück Scheinwerfer oder eine Kotflügelrundung zu sehen. Keinen Steinwurf entfernt, stehen Rolls-Royce und Packard aus den 30ern, ein Ferrari GTO, ein bildschönes Corvette-Coupé, mehrere Jaguar und Bugatti, die viel weniger Neugier erzeugen. Erst beim Nähertreten offenbart sich die Anziehungskraft des kleinen Coupés, es ist ein Alfa Romeo 33/2 Stradale aus dem Jahr 1968, am zweiten Veranstaltungstag prämiert mit dem Coppa d'Oro. Etwas abseits verfolgt Albert Spiess das Schauspiel mit einer Mischung aus Stolz und Vergnügen. Ihm gehört der Zweisitzer, und er kann sicher sein, dass das Publikumsvotum seinen Oldtimer nicht unverdient getroffen hat. Der Alfa 33 Stradale ist nicht nur ein erfolgreicher Rennwagen – zum Beispiel auf der legendären Targa Florio in Sizilien – gewesen, sondern er zählt auch zu den gelungensten Kreationen der Marke. Harmonie im Design, Leistung auf der Straße und aus heutiger Sicht unvergleichliche Exklusivität vereinigen sich in diesem Sportwagen. Dass er einen zwei Liter großen Acht-Zylinder-Motor mit 230 PS besitzt, und zu besten Zeiten 260 km/h lief, spielt für die Schaulustigen eher eine untergeordnete Rolle. Nur acht Stück sind davon je gebaut worden. „Unverkäuflich“, sagt Albert Spiess knapp und wehrt damit jeden Versuch ab, den Wert des Sammlerstücks zu taxieren. Doch wenn die Aussage zutrifft, die einem deutschen Besitzer solch eines Alfa zugeschrieben wird und der unmittelbar nach der Prämierung davon erfuhr, dann bekommt man eine Idee, welche Werte am Concorso-Wochenende im Park am Seeufer versammelt sind. „Unter 30 Millionen würde ich meinen nicht weggeben“, soll er spontan gesagt haben, eine Summe, die Kenner der Auktionsszene durchaus für realistisch halten. Wer sich der Pflege automobiler Kulturgüter verschreibt, dem fehlt es gewöhnlich nicht an finanzieller Unabhängigkeit. Albert Spiess besaß ein Unternehmen der Lebensmittelbranche, seitdem er es verkauft hat, widmet er sich komplett seiner Oldtimersammlung. Für ihre Verwaltung hat er eigens eine Firma gegründet, eine Teilzeitkraft kümmert sich darum. Diskretion gilt in der Welt historischer Fahrzeuge ebenso viel wie Geld, weshalb der Eigner des prämierten Alfa sich auch nicht zum Umfang seiner Besitztümer äußern möchte: „Kein Kommentar. Nächste Frage bitte.“ Es steht außer Zweifel, dass er mit seinen Vorräten allein eine veritable Ausstellung beschicken könnte. „Man hat immer zu wenig Platz“, ist seine Erfahrung. Den Schwerpunkt hat er auf italienische Fabrikate gelegt. Seine Bekanntschaft mit dem ehemaligen Aston-Martin-Chef Ulrich Bez machte ihn auf die vom italienischen Designsudio Zagato veredelten Modelle aufmerksam. So kamen Exemplare der britischen Marke hinzu. Mittlerweile hat sich allerdings ein gewisser Sättigungsgrad eingestellt. Erweitern will der 68-jährige Enthusiast seine Bestände nicht mehr, „nur noch verbessern“. Was einst aus der Sammlung wird, ist noch nicht entschieden. Zwar teilt seine Frau die Leidenschaft für noble Karossen, aber „unsere Kinder sind die Autos“. Außer den Reichen und Schönen finden sich zum Schaulaufen in den Parkanlagen von Villa d'Este und Villa Erba auch zuverlässig Vertreter jener Spezies ein, die diesen Status anstreben, ohne ihn bereits in Reichweite zu haben. Die Vielfalt der Hutkreationen auf weiblichen wie männlichen Köpfen könnte bald das Niveau der Rennwoche in Ascot erreichen. Nicht immer sind diese und andere modische Gewagtheiten von Geschmackssicherheit geprägt, so dass unbedarfte Besucher den Titel der Veranstaltung versehentlich mit „Konkurs der Eleganz“ übersetzen könnten. Missverständnisse beim Betrachten der prunkvollen Karossen sind durchaus nicht selten, denn der Aufwand, mit dem vermögende Zeitgenossen schon in den 30er Jahren ihre Kaleschen noch opulenter gestalten ließen, kann heutiges Vorstellungsvermögen schnell übersteigen. So schwärmte ein Schaulustiger angesichts eines Rolls-Royce Phantom von 1929, der später von Nelson Rockefeller genutzt wurde, von den „schönen Messingsapplikationen“ an Kühler, Spiegeln und Radabdeckungen. Offenbar war ihm entgangen, dass alle sichtbaren Metallteile an diesem Fahrzeug vergoldet sind. Einen Hauch von Hollywood durchwehte den Concorso d’Eleganza schon immer, dieses Jahr ist dem Filmthema eine eigene Teilausstellung gewidmet. Die Leinwandagenten James Bond und Ethan Hunt bedienten sich für ihre halsbrecherischen Asphaltjagden gern aus dem Portfolio der Bayerischen Motoren Werke, auch die Comedygestalt Mr. Bean. Anhand von Originalrequisiten lässt sich hinter spektakuläre Einstellungen und Inszenierungen blicken, was letztlich auch zur Entzauberung von Actionsstars beitragen kann. Tom Cruise zum Beispiel brauchte für eine Szene in „Mission Impossible“ gar nicht besonders gut Motorrad fahren zu können. In einem an Stelle des Vorderrades mit dem Krad fest verschraubten Stahlkäfig sorgte ein Stuntman für die atemberaubenden Schräglagen. (ampnet/afb) Autor & Fotos: Axel F. Busse


"Raketen-Fritz" mit 238 km/h über die Avus

23. Mai 1928, 10 Uhr vormittags: Ein futuristischer Rennwagen mit seitlichen Flügeln stürmt scharf...

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23. Mai 1928, 10 Uhr vormittags: Ein futuristischer Rennwagen mit seitlichen Flügeln stürmt scharf zischend die Berliner Avus entlang. Der 29jährige Fritz von Opel, Enkel des Firmengründers Adam Opel, hat die 24 Pulverraketen im Heck seines RAK 2 nacheinander gezündet und jagt mit einem Feuerschweif an den Tribünen vorbei. Als der tiefschwarz glänzende Wagen mit den großen Opel-Schriftzügen zum Stehen kommt, sind die rund 3000 Zuschauer völlig aus dem Häuschen: „Raketen-Fritz“ aus Rüsselsheim hat mit 238 km/h einen neuen Geschwindigkeits-Streckenrekord aufgestellt. Fritz von Opel bewies an jenem Tag vor 90 Jahren, dass der Raketenantrieb leistungsfähig und beherrschbar ist. Opel läutet mit dem spektakulären RAK 2 vor laufenden Kameras das Raketen-Zeitalter ein – Grundstein der bemannten Raumfahrt, wenn auch noch auf vier rädern. Die Geschichte des Opel RAK 2 reicht in den Herbst 1927 zurück. Nach einem Treffen mit dem österreichischen Publizisten und Astronomen Max Valier (1895-1930) beschließt Fritz von Opel, sich aktiv an dessen Raketen-Forschungsprojekt zu beteiligen. Einerseits, weil ihn die Raketentechnik persönlich fasziniert; andererseits, weil er durch das visionäre Vorhaben positive Impulse für die Marke Opel erhofft. Für die schnelle Umsetzung eines „Raketen-Motors“ holt sich von Opel Friedrich Sander (1885-1938) mit an Bord, in dessen Unternehmen Feststoffraketen für Signalzwecke gefertigt werden. Der Rennfahrer, Unternehmer und Diplom-Ingenieur bringt neben seinem und Sanders Engagement auch die Innovations- und Finanzkraft der renommierten Firma Opel in die Zusammenarbeit ein. Die Zusammenarbeit von Valier, Sander und von Opel trägt bereits im März 1928 erste Früchte. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden die ersten Prototypen mit Raketenantrieb auf der Opel-Testbahn in Rüsselsheim gestartet. Am 11. April erreicht der Opel RAK 1 mit Opel-Ingenieur und -Rennfahrer Kurt Volkhart am Steuer binnen acht Sekunden Tempo 100. Basis dieses bereits mit kleinen seitlichen Flügeln ausgestatteten Wagens ist ein Opel 4/12 PS. Für seinen Antrieb sind im Heck zwölf Sander-Raketen mit rund 40 kg Sprengstoff montiert. Der Beweis für die Verwendbarkeit der Rakete ist erbracht. Nicht zuletzt durch die riesige Resonanz in der Presse ist sich das Team einig, dass die Versuche mit höheren Geschwindigkeiten fortgesetzt werden sollen. Da die Rüsselsheimer Hausstrecke dafür nicht geeignet ist, fällt die Wahl auf die Avus in Berlin. Sie verfügt über zwei lange Geraden. Der Opel RAK 2 wird eigens für die Avus-Rekordfahrt auf dem Chassis eines Opel 10/40 PS konzipiert und stellt in mehreren Punkten eine Weiterentwicklung zum RAK 1 dar. Er ist mit 4,88 Meter im Vergleich zu seinem Vorgänger länger, dazu aerodynamisch verfeinert, hat größere Flügel und verfügt über 24 Feststoffraketen, die zusammen sechs Tonnen Schub entwickeln. Beibehalten wurde die stufenweise elektrische Zündung der Ladungen per Pedal im Fußraum. Motor und Getriebe hat der rund 560 kg schwere Renner mit dem futuristischen Design nicht. Als Pilot nominiert sich Fritz von Opel selbst. Seinen bahnbrechenden Auftritt in Berlin plant er sorgfältig – technisch wie organisatorisch. Rund 3000 Personen, Journalisten, Prominente, Sportler und Politiker, werden eingeladen. Die Gäste erscheinen zahlreich, darunter Boxer Max Schmeling, Dichter Joachim Ringelnatz, die Filmstars Lilian Harvey, Thea von Harbou und Metropolis-Regisseur Fritz Lang sowie die populären Rennfahrer Hanni Köhler und Carl Jörns. Vor dem Start halten Professor Johann Schütte, Vorsitzender der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt, und Fritz von Opel prophetische Ansprachen. Der Rundfunk überträgt live. Danach macht sich die Opel-Mannschaft bereit. Die Monteure August Becker und Karl Treber befreien den Opel RAK 2 von einer Segeltuchplane und schieben ihn vorsichtig zum Startplatz. Erst dort werden die Raketen installiert und mit dem Zündmechanismus verbunden. Polizisten räumen die Strecke, Fritz von Opel nimmt hinter dem großen Holzlenkrad Platz. Bedeutungsschwer drückt ihm Friedrich Sander die Hand. Das aufgeregte Raunen auf den Tribünen verstummt. Dann geht es Schlag auf Schlag. „Raketen-Fritz“ im Rückblick: „Ich trete auf das Zündpedal. Hinter mir heult es auf und wirft mich vorwärts. … Ich trete nochmals, nochmals und – es packt mich wie eine Wut zum vierten Mal. Seitwärts verschwindet alles. … Die Beschleunigung ist ein Rausch. Ich überlege nicht mehr. Die Wirklichkeit verschwindet. Ich handele nur noch im Unterbewusstsein. Hinter mir das Rasen der unbändigen Kräfte.“ Der Rüsselsheimer meistert die Nordkurve und das Aufbäumen des Wagens, denn die Flügel liefern nicht genügend Abtrieb für das halsbrecherische Tempo. Nach knapp drei Minuten ist alles vorbei. Der RAK 2 rollt langsam aus, die großen weißen Rauchwolken lösen sich unter dem Jubelsturm der Zuschauer im Himmel über Berlin auf: Eine Utopie wurde Wirklichkeit, ein spektakulärer Triumph. Von Opel erreicht 238 km/h und wird mit dem Spitznamen „Raketen-Fritz“ über Nacht zu einer der großen Berühmtheiten der Nation. Die Marke Opel gilt ab sofort als progressivster und innovativster Autohersteller. Das Raketenzeitalter hat begonnen. Beflügelt durch den großen Erfolg in Berlin setzen Fritz von Opel und Friedrich Sander ihre Experimente fort. Mit der Raketen-Draisine Opel RAK 3 erreichen sie am 23. Juni 1928 in Burgwedel auf der sogenannten schnurgeraden Hasenbahn mit 256 km/h einen Geschwindigkeits-Weltrekord für Schienenfahrzeuge. Nach Versuchen mit einem Motorrad, der legendären Opel Motoclub, wenden sie sich schließlich intensiv der Fliegerei zu. So gelingt am 30. September 1929 in Frankfurt eine neuerliche Pioniertat: der erste öffentliche Raketenflug der Welt mit dem von Julius Hatry gebauten Hochdecker Opel-Sander RAK.1. Kurz darauf werden die Raketenversuche bei Opel jedoch unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise beendet und die Entwicklungskapazitäten voll auf die Fahrzeugentwicklung konzentriert. Heute gehört die Erforschung und Entwicklung neuer Antriebstechnologien mehr denn je zu den vorrangigen Unternehmenszielen eines Automobilherstellers. (ampnet/Sm) Fotos: Auto-Medienportal.Net/Opel


Porsche feiert drei Jubiläen in Monaco

Steile Bergpässe, enge Serpentinen und wechselnde Wetterlagen machen die anspruchsvolle Rallye Mont...

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Steile Bergpässe, enge Serpentinen und wechselnde Wetterlagen machen die anspruchsvolle Rallye Monte Carlo zur „Mutter aller Rallyes“. Im aktuellen Jubiläumsjahr „70 Jahre Porsche Sportwagen“ kommen für die Stuttgarter Sportwagenschmiede noch zwei weitere Jubiläen dazu: Der erste Sieg der Rallye Monte Carlo in einem Porsche 911 T vor 50 Jahren sowie der letzte Sieg zehn Jahre später, 1978 in einem 911. Aus diesem Anlass transportierte das Porsche-Museum jetzt vier historische Rallye-Porsche und ein Unikat samt ihrer ehemaligen Fahrer an die Côte D’Azur nach Monaco. Dort erwachte der Mythos Porsche am Wochenende zu neuem Leben. Herbert Linge ist der erste und älteste in der Riege der fünf Fahrerlegenden und ein echtes Porsche-Urgestein. Im Alter von 15 Jahren begann der heute 90-jährige gebürtige Weissacher 1943 als einer der ersten Lehrlinge bei Porsche. 1965 fuhr der unprätentiöse Schwabe mit einem nahezu serienmäßigen Porsche 911 auf den fünften Platz der Rallye Monte Carlo. Für das historische Treffen gelang es dem Porsche-Museum, Linge mit seinem restaurierten Originalfahrzeug von 1965 auszustatten – obwohl es sich inzwischen im Privatbesitz eines Sammlers befindet. „Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem fortgeschrittenen Alter noch einmal die Möglichkeit bekommen würde hier zu fahren“, sagt der ehemalige Rennmechaniker mit einem Lächeln auf den Lippen, als er am Volant dreht. Während Herbert Linge in seinem originalen Porsche auf dieser Strecke erstmals die Landschaft genießen konnte, ging es bei dem Briten Victor Elford schon deutlich schneller um die Kurven. Kein Wunder, da Porsche dem englischen Gentleman mit dem einmaligen Porsche 911 Carrera T „Tribute to Monte Carlo 1968“ einen modernen Rennwagen mit deutlich höherer Leistung baute und zum Jubiläum zur Verfügung stellte. „Das ist der beste Porsche, den ich je gefahren bin“, schwärmt Elford, nach dem er trotz seiner 83 Lebensjahre rasant den legendären Berg Col de Turini hinaufkletterte. Das zweisitzige Unikat mit 370 PS, drei Litern Hubraum und einem Sechs-Zylinder-Boxermotor mit Bi-Turboaufladung greift neben der Farbgebung auch rallyetypische Merkmale des historischen Vorbilds auf. Nach dem einmaligen Straßeneinsatz mit „Vic“ Elford, rollt es direkt in das Museum der Marke. Nach einer kurzen Kaffee- und Croissant-Pause auf dem Col de Turini wurde es Zeit für eine rasante Abfahrtsjagd: Jean-Pierre Nicolas und Jacques Alméras lieferten sich ein Duell, das jenen alter Tage glich und während der gesamten Veranstaltung seinesgleichen suchte. Der Monte-Carlo-Sieger von 1978 hing seinem Kollegen förmlich an der Stoßstange, schaffte es auf den engen Bergstraßen jedoch nicht, zu überholen. „Die Bremsen sind fantastisch“, freute sich Nicolas, als er kurz vor einem Kurveneingang in das Pedal seines Sieger-911 trat und das Lenkrad rumriss. Verantwortlich für den hervorragenden Zustand des Autos war, heute wie damals, der vor Nicolas fahrende Diplomingenieur Jaques Alméras. Als einziger ehemaliger Amateur-Motorsportler fuhr zudem der talentierte Rallye-Copilot René Rochebrun in seinem originalen Porsche 911 Carrera 2.7 RS mit. Der Geschäftsführer und Verkaufsleiter im Ruhestand erlangte im privaten Team Santucci bei der Rallye Monte Carlo 1978 einen Achtungserfolg. „Bei der letzten Etappe durften wir den Service des Werksteams Alméras nutzen“, erinnert sich René Rochebrun. „Es war wie Magie, wie ein wahr gewordener Traum, dass wir quasi für eine Nacht ein Porsche-Werksteam waren“, so Rochebrun weiter. Nach den fünf Etappen entlang der Rallye-Strecke stand für die alten Haudegen auch ein Besuch des elften Grand Prix Historique in Monaco auf dem Programm. Dort präsentierte Porsche dem motorsportbegeisterten Publikum ausgewählte historische Rennwagen. Darunter der Porsche 936/81 „Jules“ samt Fahrer Jacky Ickx und Derek Bell, die 1981 das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewannen. Weitere Exponate aus den vergangenen sieben Jahrzehnten Sportwagenbau der Zuffenhausener zeigt noch bis zum 31. Mai das „Drive“-Forum des Volkswagen-Konzerns in der Berliner Prachtallee Unter den Linden / Ecke Friedrichstraße. Angefangen vom Urmodell, dem Prototyp Sportwagen Porsche 356 Nr. 1 Roadster (Sport 356/1), über fünf weitere Meilensteine der Unternehmensgeschichte, bis hin zum 2019 erscheinenden Porsche Mission E. (ampnet/oa) Autor: Oliver Altvater Fotos:


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Alle Termine 2018

KSAC –
DER AUTOMOBIL-CLUB
MIT LANGER TRADITION

Der Club legt gesteigerten Wert darauf, dass all seine Mitglieder den Claim ECHTE WERTE WAHREN gemeinsam leben. Was heißt das für Sie als zukünftiges oder bestehendes Mitglied?

 

Philosophie

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Es gibt nur 250 Plätze.
Die Anzahl der Mitglieder des Clubs ist vorerst auf 250 Teilnehmer beschränkt – aktuell sind es 126 Mitglieder. Bewerben Sie sich jetzt bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

 

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KSAC in Zahlen

die Geburtsstunde des Clubs "KSAC".
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Wir suchen genau Sie als Bereicherung für unseren Club.

KSAC – Dein Club.

Der KSAC – ein Club für Freunde mit Leidenschaft für Automobile.
Als Mitglieder sind Damen und Herren willkommen, die Interesse an der Pflege von Freundschaften und neuen Kontakten haben, verbunden mit der Liebe zu attraktiven, sportlichen und besonderen Fahrzeugen. Der Club ist für alle Marken sowie Baujahre aktueller Fahrzeuge, Youngtimer und Oldtimer offen. Werte, die es zu wahren gilt.
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Wir setzen Ihr Unternehmen oder Ihre Marke bei der Zielgruppe des KSAC in das richtige Licht und bringen Sie mit den Mitgliedern und Gästen des Clubs in direkten Kontakt. Drei in der Leistung unterschiedliche Pakete stehen Ihnen dabei zur Auswahl. Detailliertere Informationen zu den einzelnen Paketen erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch mit dem Vorstand.
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Sie möchten mit uns in eine enge Verbindung treten? Das ist toll, denn wir sind für die meisten Ideen offen und leben mit Ihnen das gemeinsame Netzwerk. Voraussetzung dafür ist nach Prüfung eine für den KSAC und seine Mitglieder sinnvolle Partnerschaft.
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Karl-Heinz Peukert Sportpräsident Oldtimer Historischer Motorsport

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Kerstin Löwe Öffentlichkeits- und Jugendarbeit
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Reinhard Dötzer Ehrenpräsident
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  • "Für alles über 8 Minuten auf der Nordschleife
    ziehe ich keinen Helm auf!"

    Walter Röhrl [Deutsche Rallye-Ikone]
  • "Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben ...
    den Rest habe ich einfach verprasst."

    George Best [Nordirischer Fußballer]
  • "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln
    – ein Auto braucht Liebe."

    Walter Röhrl [Deutscher Rallyefahrer]
  • "Wir bauen Autos die keiner braucht,
    aber die jeder haben will."

    Ferry Porsche [Unternehmer und Ingenieur]
  • "Wo der Mann einer Frau die Autotür öffnet, ist entweder die Frau neu
    – oder das Auto."

    Henry Ford [Amerikanischer Autobauer]
  • "Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung.
    Ich glaube an das Pferd."

    Kaiser Wilhelm II. [Deutscher Kaiser und König von Preußen]
  • "Das erste Auto im Leben vergisst man ebensowenig
    wie die erste Frau."

    Stirling Moos [Britischer Rennfahrer]
  • "Ich glaube, dass jeder Autorennfahrer einmal zur Vernunft kommen muss,
    um mit diesem pubertären Sport aufzuhören."

    Niki Lauda [Rennfahrer, Unternehmer und Pilot]
  • "Das letzte Auto, das gebaut werden wird,
    wird ein Sportwagen sein."

    Ferry Porsche [Österreichischer Autobauer]
  • "Auf einer Landstraße haben wir einen Ferrari-Fahrer erwischt. Dem habe ich das Leben
    [mit einem voll besetzten Quattro] so schwer gemacht, dass er aufgegeben hat."

    Walter Röhrl [Der "Lange"]
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